Ingredient Transparency
Jeder Inhaltsstoff auf dieser Seite steht mit seinem INCI-Namen, seiner Funktion und dem, was er nicht leistet. Vollständige Listen je Produkt folgen mit der finalen Rezepturdokumentation.
Wie wir Inhaltsstoffe angeben
Kosmetische Mittel tragen in der EU eine vollständige Inhaltsstoffliste nach INCI-Nomenklatur, absteigend nach Anteil. Diese Liste steht auf der Verpackung und wird je Produkt zusätzlich online veröffentlicht.
Was wir nicht machen: eine gekürzte „Highlights“-Liste zeigen und den Rest weglassen. Wenn auf einer Produktseite noch keine vollständige Liste steht, dann weil die finale Rezepturdokumentation für dieses Produkt noch nicht abgeschlossen ist — und das steht dann auch so da.
Peptide
- GHK-Cu (Copper Tripeptide-1)
- Kupferpeptid und Mittelpunkt der Marke. Eingesetzt für Regeneration, Elastizität und Feuchtigkeit. Verantwortlich auch für den charakteristischen Farbton kupferhaltiger Formulierungen.
- Acetyl Hexapeptide-8 (Argireline)
- Eines der am längsten untersuchten kosmetischen Peptide. Wird in Formulierungen für Bereiche mit ausgeprägter Mimik eingesetzt.
- Acetyl Octapeptide-3 (SNAP-8)
- Peptid aus derselben Familie wie Argireline, häufig ergänzend dazu eingesetzt.
- Palmitoyl Tripeptide-1 & Tetrapeptide-7
- Zusammen als Matrixyl 3000 bekannt. Kombination aus zwei Peptiden, die üblicherweise gemeinsam dosiert werden.
- PDRN
- Polydeoxyribonukleotide. In beruhigenden Formulierungen eingesetzt, meist kombiniert mit pflanzlichen Extrakten.
Feuchtigkeit & Barriere
- Sodium Hyaluronate (Hyaluronsäure)
- Bindet Wasser in der Hornschicht. In verschiedenen Molekülgrößen eingesetzt, die sich in der Eindringtiefe unterscheiden.
- Polyglutamic Acid
- Größere Moleküle als Hyaluronsäure, bleiben stärker an der Oberfläche. Ergänzung, kein Ersatz.
- Ceramide
- Bausteine, die die Hautbarriere natürlich mitbringt. Werden ergänzend zugeführt, wenn die Barriere strapaziert ist.
- Ectoin
- Schutzmolekül aus extremophilen Mikroorganismen. Wird bei Haut eingesetzt, die auf Umwelteinflüsse reagiert.
- Panthenol (Provitamin B5)
- Feuchtigkeitsspendend und beruhigend, breit verträglich.
Wirkstoffe für einzelne Anliegen
- Niacinamid (Vitamin B3)
- Für Talgbalance und Hautbild. Bei PEPTIVA bewusst auf 5 % begrenzt — höhere Konzentrationen bringen keinen belegten Zusatznutzen, aber mehr Reizpotenzial.
- Azelainsäure
- Für Haut mit sichtbaren Rötungen und ungleichmäßigem Ton.
- Tranexamsäure
- Wird bei ungleichmäßiger Pigmentierung eingesetzt, etwa nach Unreinheiten oder Sonnenexposition.
- Retinaldehyd
- Vorstufe der Retinsäure. Ausschließlich abends anzuwenden, Sonnenschutz am Folgetag vorausgesetzt. Kein Einstiegswirkstoff.
- Bakuchiol
- Pflanzlicher Wirkstoff, der häufig als Alternative zu Retinol eingesetzt wird. Chemisch nicht mit Retinol verwandt.
- Centella Asiatica
- Traditioneller Pflanzenextrakt für gereizte Haut, oft als „Cica“ bezeichnet.
Was nicht drin ist
PEPTIVA-Formulierungen enthalten keine Mikroplastik-Partikel als Peeling-Körper. Auf Duftstoffe wird zurückhaltend eingesetzt; deklarationspflichtige Duftstoffe stehen namentlich in der INCI-Liste.
Wir führen keine „frei von“-Listen als Verkaufsargument. Ein Inhaltsstoff wird nicht dadurch bedenklich, dass eine Marke ihn weglässt — und die Liste dessen, was nicht drin ist, ist bei jedem Produkt unendlich lang.
Konzentrationen
Wo eine Konzentration im Produktnamen steht — etwa GHK-Cu 10 % oder Niacinamide 5 % — bezieht sie sich auf den eingesetzten Rohstoff in der Rezeptur. Ohne Angabe im Namen nennen wir keine Prozentzahl, statt sie zu schätzen.
Fragen zu einem konkreten Wirkstoff beantworten wir direkt über Kontakt.
Diese Seite erklärt Wirkstoffe. Sie ersetzt keine ärztliche Beratung. Bei bekannten Allergien, Hauterkrankungen, in der Schwangerschaft oder Stillzeit bitte vor der Anwendung ärztlich abklären.



